Written by: Christian Rabhansl
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Interozeption als Prädiktor von Emotionsregulation?

Das ist mal eine wirklich spannende Frage und gleichzeitig die zentrale Frage der Studie von Schuette, Zucker & Smoski (2021) war, ob verschiedene Formen von Interozeption die Emotionsregulation vorhersagen können. Interozeption, also die Wahrnehmung …
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Rückfall als Prozess

Eigentlich sind wir so programmiert, dass wir die Kapitäne unseres eigenen Schiffes sind. Wir entscheiden über den Kurs, wir setzen die Segel, wir bestimmen das Ziel. Doch was passiert, wenn das Steuer plötzlich klemmt? …
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Wenn der Körper spricht, hört die Seele zu

Emotionen sind keine bloßen Hirngespinste. Sie sind körperlich, spürbar, sichtbar und vor allem: beweglich. In meinem Artikel „Bewegung als Schlüssel zur Emotionsregulation“ habe ich bereits die zentrale Rolle des Körpers in emotionalen Prozessen beleuchtet. …
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Stressreduktion und nun? Denken oder verkörpern?

Stressreduktion entsteht nicht primär durch Denken, sondern durch die Reorganisation des verkörperten Selbst. Theoretisch könnte ich jetzt einen Punkt machen, denn mit diesem Satz ist eigentlich alles gesagt. Ich möchte in diesem Artikel über …
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Stretching ist nicht immer die Lösung

Kaum eine Praxis ist so tief im kollektiven Körperverständnis verankert wie das Dehnen. Ob nach langem Sitzen, vor dem Sport oder bei Verspannungen, Stretching gilt als naheliegende, einfache Antwort. Doch ein genauerer Blick auf …
Tagged: Schmerz
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Die Fusion von Selbstorganisation, Sicherheit und Kontext

Die menschliche Entwicklung ist ein vielschichtiges Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Prozesse. Drei Denkrichtungen bieten hierfür komplementäre Perspektiven. Diese drei Richtungen versuche ich hier miteinander zu verbinden. Urie Bronfenbrenners ökologische Systemtheorie, die den Menschen …
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Vier Brillen gegen die Angst vor Ablehnung

Es dreht sich mal wieder alles um die eigenen Belange. Im Artikel Es dreht sich mal wieder alles schrieb ich bereits über die Angst vor Ablehnung (Rejection Sensitivity). Wie in diesem Artikel schon eingegrenzt, …
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Die Light Bird-Studie zu kohärentem Atmen

Viele Menschen suchen nach Wegen, um Stress abzubauen, schnell, einfach und möglichst jederzeit. Ganz ehrlich, ich bin kein Freund dieser Ansätze. Da fällt mir glatt höher, schneller, weiter ein und auch das Wort Quick …
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Empathie als Selbstfürsorge

Heute möchte ich über die Studie von Helen Riess und Gordon Kraft-Todd (2014) schreiben. Sie stellen ein praxisorientiertes Modell vor, mit dem Empathie durch bewusste Wahrnehmung und Gestaltung nonverbaler Kommunikation trainiert werden kann. Zudem …
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Interozeption genauer betrachtet – Warum Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit nicht dasselbe sind

Im Eingangsartikel “Was ist Interozeption?” schrieb ich bereits über dieses interessante Wort Interozeption. Der Artikel hatte das Ziel, sich diesem Begriff anzunähern, zu erklären, was darunter zu verstehen ist. In einem Wort dreht es …
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Die Rückkehr der Grenze – Wie dein Körper lernt, Nein zu sagen

Grenzen sind nichts Abstraktes. Sie sind nicht nur Worte, nicht nur Entscheidungen und nicht nur „richtige Kommunikation“. Grenzen sind auch körperliche Vorgänge. Sie sind Vibrationen im Zwerchfell, ein Pulsieren im Solarplexus, eine Temperaturveränderung im …
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In den Körper kommen – Ein Weg zur Verbindung mit dir selbst

Der Körper ist wie eine Türe zu neuen Räumen. Warum der Körper die Tür ist, erfährst du hier. Viel Freude beim Lesen. Viele Menschen suchen Verbindung, zu sich selbst, zu anderen, zur Welt. Doch …
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Du willst es nicht, dein Gehirn will es

Du willst etwas, was als gar nicht mehr angenehm wahrgenommen wird. Die Theorie von Robinson und Berridge setzt genau dort an. Ich möchte hier näher auf diese Theorie eingehen. Während Panksepp Sucht als eine …
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Präsenz, Grundlage verkörperter Selbstfürsorge

Präsenz ist die Fähigkeit, im gegenwärtigen Moment mit sich selbst, dem eigenen Körper und der Umwelt verbunden zu sein. Wer präsent ist, nimmt wahr, was gerade geschieht – körperlich, emotional und gedanklich – ohne …
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Fünf Wege zu echter Selbstfürsorge – ein praktischer Werkzeugkasten (Teil 3)

Viele Menschen spüren heute, dass Selbstfürsorge wichtig ist, aber schwerer, als es klingt. Wir wissen, dass wir Pausen brauchen, dass unser Körper Grenzen hat, dass das Leben nicht immer Leistung sein kann. Und trotzdem …
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Warum wir optimieren – Ursachen & Wege zurück zur Selbstfürsorge (Teil 2)

Selbstoptimierung wirkt heute beinahe selbstverständlich. Wir tracken unseren Schlaf, vergleichen Schrittzahlen, analysieren Konzentrationsphasen, quantifizieren Emotionen oder versuchen, immer effizienter zu arbeiten. Doch hinter diesem Trend steckt mehr als ein technischer Lifestyle. Für viele Menschen …
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Selbstfürsorge vs. Selbstoptimierung – Begriffe, Grenzen, Risiken (Teil 1)

Die Smartwatch vibriert. Ein kleiner Triumph! Ziel erreicht. 10.000 Schritte. Ein paar Sekunden Stolz, gefolgt von der Frage: Wollte ich gerade gut zu mir sein – oder war ich nur pflichtbewusst gegenüber einem Tagesziel, …
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Ruhe wirkt – Wie Pausen das Lernen verändern

In einer Welt, in der Effizienz zum Maß aller Dinge geworden ist, wird Pausen oft mit Passivität, Untätigkeit oder gar Faulheit gleichgesetzt. Es scheint ja manchmal so zu sein, dass wir uns gegenseitig immer …
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Mobilität als Schlüssel bei chronischen Schmerzen

Mobilität ist weit mehr als ein „Nice-to-have“ im Training. Sie ist eine grundlegende Fähigkeit des Körpers, die darüber entscheidet, wie wir uns im Alltag bewegen, Belastungen bewältigen und Schmerzen regulieren. Besonders im Kontext chronischer …
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Gähnen als neurobiologischer Übergang

Gähnen gehört zu den alltäglichsten menschlichen Verhaltensweisen und zugleich zu den am meisten unterschätzten. In seiner Arbeit “Yawning: Unsuspected avenue for a better understanding of arousal and interoception” entwickelt Olivier Walusinski (2006) eine Perspektive, …
Tagged: Interozeption
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Niemand meldet sich bei mir

“Niemand meldet sich bei mir”. Dieser Satz kann sich anfühlen wie eine stille Botschaft, die dein Inneres erreicht. Der Satz mag einhergehen mit anderen Sätzen wie: “Ich bin nicht gesehen”, “ich bin vergessen”, “ich …
Tagged: Einsamkeit
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Wenn das Gehirn nach etwas sucht, das es zum Überleben braucht

Kennst du diese Sätze eventuell? Ich will ja aufhören, kann aber nicht. Das ist kein Widerspruch. Im Gegenteil. Es entspricht genau dem Kern dessen, was der Neurowissenschaftler Jaak Panksepp und Kollegen (2002) in seiner …
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Warum Motivation nichts mit Talent und viel mit Bewegung zu tun hat

Viele Menschen glauben noch immer, Motivation habe etwas mit Begabung zu tun. Mit Talent. Mit „Ich kann das oder ich kann das nicht“. Dieses Denken ist bequem und zugleich lähmend. Denn es erzeugt ein …
Tagged: Motivation
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Haltung entsteht

Die Vorstellung, dass es so etwas wie die eine „richtige“ Körperhaltung gibt, hält sich erstaunlich hartnäckig. Über Jahrzehnte hinweg wurde vermittelt, dass ein aufrechter Rücken, zurückgezogene Schultern und eine bestimmte Ausrichtung des Körpers gleichbedeutend …
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Dein Gehirn ist nicht für Denken gemacht

Der Titel mag provokant klingen, aber die Kernaussage dieses Textes ist revolutionär einfach: Dein Gehirn ist in erster Linie nicht zum Denken da, sondern zum Überleben – genauer gesagt: zur energetischen Steuerung deines Körpers.
Tagged: Komplexität
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Craving ist nicht der Motor

In der Suchtforschung galt lange eine scheinbar einfache Gleichung: Ein Reiz taucht auf, Verlangen entsteht und dieses Verlangen treibt den Konsum an. Die Formel „Cue → Craving → Konsum“ wirkt intuitiv, fast selbstverständlich. Sie …
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Tanz dich selbst – Wie Bewegung unsere Persönlichkeit formt

Du kennst das: ein langer Arbeitstag, stundenlanges Stehen, vielleicht in unbequemen Schuhen. Oder umgekehrt: zu viel Sitzen, starr auf den Bildschirm gerichtet, wie eingefroren. Beides fordert seinen Preis. Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, ein Ziehen in den …
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Strategien, mit denen wir unsere Bedürfnisse erfüllen

Ich stehe auf und strecke mich. Ich mache mir einen Kaffee. Ich frühstücke mit jemandem. Ich gehe ein paar Schritte hinaus, in den Morgen, vielleicht genau zum Sonnenaufgang. Kleine Handlungen. Fast unscheinbar. Dennoch! Jede …
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Komplexität in der Feldenkrais-Methode – eine Annäherung

Wenn wir von Komplexität sprechen, meinen wir nicht einfach „viel“ oder „kompliziert“. Komplexität beschreibt Systeme, die aus vielen miteinander verbundenen Elementen bestehen, sich gegenseitig beeinflussen, nicht-linear funktionieren und sich fortwährend selbst organisieren. Der menschliche …
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Zwischen Verlangen und Erinnerung – Kann man Sucht „überschreiben“?

Sucht beginnt selten mit einer Entscheidung und endet noch seltener mit einer. Viele Menschen rauchen, obwohl sie längst spüren, dass es ihnen nicht guttut. Sie nehmen sich vor aufzuhören, vielleicht mehrmals, und finden sich …
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Der kohärente Atem als leise Revolution

Warum könnte kohärentes Atmen die depressive Verengung öffnen? Das wollen wir uns hier mal näher ansehen. In einer Welt, die sich permanent beschleunigt, wird der Mensch zunehmend zum atmenden Defizit. Er verliert den Rhythmus, …
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Bewegung ist Leben – Warum Mobilität im Alter mehr ist als Fitness

Was hält uns lebendig? Was schenkt uns Lebensfreude, Selbstvertrauen und das Gefühl, am Leben teilzuhaben? Für viele ältere Menschen liegt die Antwort näher, als man denkt: Bewegung. Dabei geht es nicht um Leistung, Fitness …
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Zittern und Zittern

Die TRE-Methode (Tension & Trauma Releasing Exercises) von David Berceli nutzt Zittern, aber es ist nicht ganz dasselbe wie das Zittern bei Kälte oder beim Muskelversagen, auch wenn es äußerlich ähnlich aussieht. Was sind …
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Abgrenzung, Glaubenssätze, Harmonie und gesunde Konflikte

Manchmal muss man den Frieden stören, um ihn echt werden zu lassen. Abgrenzung ist nicht nur ein Verhalten, sie ist eine Haltung. Und diese Haltung wird oft von etwas Unsichtbarem unterwandert, unseren inneren Glaubenssätzen. …
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Seufzen psychologisch betrachtet

Im vorherigen Artikel schrieb ich über das Seufzen als physiologischen „Reset-Mechanismus“ – von der lebenswichtigen Belüftung unserer Lungenbläschen bis hin zur tief verankerten neuronalen Steuerung im Hirnstamm, die unser autonomes Nervensystem stabilisiert und Zustandswechsel …
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Seufzen physiologisch betrachtet

Wir seufzen ständig, oft unbemerkt. Nach einem langen Tag. In stressigen Momenten. Oder wenn plötzlich Erleichterung eintritt. Doch was passiert dabei eigentlich im Körper? Und warum kann ein einzelner Seufzer unser Nervensystem spürbar verändern? …
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Was ist Komplexität?

Unsere Welt ist komplex. Unser Körper ist komplex. Unser Nervensystem ist komplex. Auch Beziehungen, Organisationen oder Gesellschaften sind komplex. Komplexität bedeutet nicht einfach nur kompliziert. In der Wissenschaft beschreibt sie Systeme, die aus vielen …
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Atem und Emotion: Die bidirektionale Dynamik

Die Beziehung zwischen Atmung und Emotion gehört für mich zu einen der faszinierendsten Schnittstellen zwischen Körper und Psyche. Während es intuitiv nachvollziehbar ist, dass Angst den Atem beschleunigt oder Traurigkeit ihn verlangsamt, geht die …
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Sinn entsteht im Körper

Ich möchte mich in diesem Text für ein verkörpertes Verstehen der Welt aussprechen. Sinn ist kein abstraktes Konzept, das außerhalb von uns existiert. Er ist auch kein fixer Inhalt, der uns von außen vermittelt …
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Weinen interozeptiv betrachtet

Weinen ist untrennbar mit interozeptiven Empfindungen verbunden: warme Tränen, verschwommene Sicht, ein Gefühl von Enge oder Öffnung, Verletzlichkeit und manchmal Erleichterung. Aus körperpsychotherapeutischer Perspektive lässt sich Weinen als ein Prozess verstehen, der tief in …
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