Angst, Autonomie, Wut und Grenzen sind zentrale Aspekte unseres Erlebens, die tief in unserer biologischen und psychologischen Struktur verankert sind. Obwohl sie auf den ersten Blick getrennte Phänomene zu sein scheinen, sind sie in Wirklichkeit eng miteinander verknüpft. Angst kann uns erstarren lassen oder zu einem tieferen Verständnis unserer eigenen Bedürfnisse führen. Autonomie gibt uns das Gefühl, unser Leben selbst zu gestalten. Wut ist eine natürliche Reaktion auf Verletzungen unserer Grenzen, und eben diese Grenzen sind essenziell für ein gesundes Miteinander. In diesem Artikel versuche ich verschiedene Perspektiven, insbesondere von Deci & Ryan, Gabor Maté, Joann Peterson sowie Stephen Porges, zusammen zu bringen und aufzuzeigen, wie diese Kräfte zusammenwirken.