In diesem Artikel möchte ich gewisse Gedankengänge von Michael Lukas Moeller mit der Polyvagal Theorie verbinden. Es dreht sich um etwas ganz großes, die Liebe. Dann fangen wir mal an.
In diesem Artikel möchte ich gewisse Gedankengänge von Michael Lukas Moeller mit der Polyvagal Theorie verbinden. Es dreht sich um etwas ganz großes, die Liebe. Dann fangen wir mal an.
Als ich mit 24 mein Abitur nachholte, dachte ich sehr oft über einen gewissen Satz nach. Er wurde einer meiner Lieblingsaphorismen. Ich erinnere mich an ein damals geführtes Gespräch, in dem dieser Aphorismus auftauchte.
Learn out of the past, be in the now, build for the future!
Entwicklungsprobleme sind Passungsprobleme. Hmm, ja was passt denn da nicht. Passt der Mensch nicht ins Umfeld oder das Umfeld nicht zum Menschen. Vielleicht bezieht sich die Passung nur auf Aspekte des Ganzen. Vielleicht aber könnte die Passung auch mit dem Potential zu tun haben. Das Potential als innerer Meister, wie Karlfried Graf Dürckheim es beschreibt. Als innerer Meister? Das klingt spannend. Und wo finde ich den Meister jetzt, bzw. wie finde ich ihn? Was könnte Feldenkrais damit zu tun haben? Wie kann uns da die Psychologie weiterhelfen? Mal sehen, ob wir das fehlende Puzzleteil finden.
Byung-Chul Han schreibt gleich zu Beginn in seinem neuen Buch, “die Angst geht um wie ein Gespenst” (Han, 2024). Wir sind konfrontiert mit apokalyptischen Szenarien. Es scheint, als hätten diese Apokalypsen gerade Konjunktur. Angst sei auch ein beliebtes Herrschaftsmittel, denn es mache Menschen gehorsam und erpressbar. Und schließlich verschließe sie die Zugänge zu anderen Menschen. Doch so wie die Molluske nicht ohne Wasser leben kann, so kann auch der Mensch nicht ohne Menschen leben. Die Molluske vermag es 5 Stunden ohne Wasser schaffen, der Mensch vielleicht mehrere Monate ohne andere Menschen. Ob dies jetzt erstrebenswert ist, lasse ich hier mal offen. Denn was hier fehlt, ist Berührung.
Hi du, kennst du somatische Marker? Ja! Toll!!! Nein, das können wir ändern. In diesem Artikel möchte ich auf die Hypothese der Somatischen Marker in Anlehnung an ein weiteres Buch von Maja Storch eingehen. Vor langer langer Zeit wurde ich durch das Buch “Embodiment” auf Maja Storch aufmerksam. Das war im Jahr 2010. Seitdem las ich mehrere Bücher von ihr und bin absolut begeistert von ihrer sehr verständlichen und bildhaften Sprache.
“Die Natur hat dem Menschen Stärke genug gegeben; nur müssen wir sie gebrauchen, müssen unsere Kräfte sammeln und sie sämtlich für uns, nicht gegen uns in Bewegung setzen. In dem Nichtwollen liegt der Grund, das Nichtkönnen ist nur ein Vorwand.” Lucius Annaeus Seneca
Dieses schöne Zitat von Seneca verdeutlicht zwei Dinge.
Die Stärken einer Kultur können gleichzeitig die Schwächen einer anderen Kultur darstellen. Ich befinde mich in der westlichen Kultur, in Deutschland, einem Land, in dem sich Menschen nun mal so bewegen, wie sie das eben tun. Zu einem gewissen Teil sitzen wir und manchmal stehen wir auch, und stehen uns dabei die Beine in die Hüfte bis diese steif wird.
“Stabilität ist das Fundament menschlicher Tätigkeit, in immer wechselnden Umfeldern und genau dieses Fundament schafft die Grundlage für Homöostase.” Walter Bradford Cannon
Kann organisches Lernen die Eigenverantwortung stärken? Dies ist eine sehr interessante Frage, gerade in unserem heutigen Gesundheitssystem. Möchtest du Verantwortung an eine äußere Instanz abgeben? Wahrscheinlich nicht. Doch manchmal ist dies sehr hilfreich und auch notwendig. Es ist aber auch so, dass wir ständig Verantwortung an äußere Instanzen abgeben.
Am 10. November 2017 erschien ein Artikel “Hohe Gesundheitskosten sind nicht nur Verschwendung” in der Zeitung “die Welt”, geschrieben von Dorothea Siems.