18. Mai 2024

Schmerzen und Wahrnehmung

Kennst du Aussagen wie, “Kein Arzt kann mir die Ursache für den Schmerz nennen”, oder “jetzt war ich schon beim Neurologen, beim Orthopäden, bei verschiedenen Fachärzten, aber nichts tut sich”? Menschen beschreiten Wege, manchmal sind es sehr lange Wege, manchmal sind es auch Umwege. Am Ende des Tages bleiben es Wege. Die Frage, die ich mir dabei immer stelle ist: was bleibt? Im Sinne von, gibt es irgendetwas, sei es auch noch so winzig, dass den entscheidenden Unterschied gemacht hat. Den Unterschied hinsichtlich weniger Schmerz, mehr Lebensqualität und mehr Verbindung zu sich.

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9. Mai 2024

Selbstbeelterung

Die folgenden Zeilen stammen von Jacqueline C. Lair, einem tief verunsicherten Menschen auf der Suche nach dem Selbst. Es die persönliche Geschichte von Jacqueline, welche eine Therapie in der Klinik in Bad Herrenalb bei Walther H. Lechler macht. Es ist eine Geschichte, nicht sehr bekannt, für manche Menschen eventuell sogar verstörend, dennoch unglaublich tiefgreifend, denn sie macht deutlich, was nicht nur Jacqueline braucht, sondern was viele von uns suchen und so dringend brauchen.

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9. Mai 2024

Powernapping und Muße

Ungefähr 500 vor Christus lebte ein vorsokratischer Philosoph, namens Heraklit, für den die Welt ein Inbegriff von stetiger Bewegung und Veränderung war. Von ihm stammt auch der Spruch, das man nicht zweimal in denselben Fluß steigen könne. Alles Leben ist Bewegung und alle Bewegung ist Veränderung. Seit dieser geraumen Zeit hat sich sehr viel getan. Vor ungefähr 200 Jahren griff die Industrialisierung in unseren Tages- und Nachtablauf ein, was unter anderem dazu geführt hat, das manche Menschen heute ein intimes Verhältnis mit ihrem Mobiltelefon haben, anstatt sich mit dem weichen Kopfkissen zu vergnügen. Der technologische Fortschritt hat, wie so viele Dinge im Leben, Vor- und auch Nachteile.

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4. Mai 2024

Mögen und Vermögen

Nur der Mensch, welcher möge, und auch vermöge, möge sein Leben in voller Fahrt auf Kurs halten. Es besteht hier eine Kooperation zwischen Motivation und Volition, also dem Antrieb etwas tun zu wollen und der Fähigkeit diesen Antrieb in die Tat umzusetzen.

“Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.” Epikur

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4. Mai 2024

Entscheidungen – Kopf oder Bauch

Eines Tages am Flughafen von Atlanta, ..., hinein in eine Bücherei, ..., ein Buch mit Zitaten schaute mich an und bat gelesen zu werden. Ich blätterte und fand dieses Zitat:

“First we make our decisions, then, these decisions turn around and make us.” Frank William Boreham

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1. Mai 2024

Brillenwechsel

“Wechsle die Brille und du brauchst keine Pille.”

Dieser Spruch zielt darauf ab, die Brille als ein Modus, Dinge zu betrachten, anzusehen. Durch ein spezifische Brille bekomme ich einen spezifischen Blick, der nur dieser Brille zu verdanken bzw. zu verschulden ist. Wechsle ich die Brille, so ändert sich vielleicht alles oder auch nur ein klein wenig. Der Text hier stellt den Versuch dar, mit ein paar verschiedenen Denkrichtungen zu spielen. Der Feldenkrais Methode, der emotionale Konstruktivismus und die philosophische Psychologie von Peter Bieri.

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27. April 2024

Selbstvertrauen durch Stolz und Selbstmitgefühl

Wie kann das Gefühl von Stolz sowie das Training von Selbstmitgefühl das Selbstvertrauen stärken? Darum soll es in diesem Artikel hier gehen. Stolz hat ja gerade im deutschsprachigen Raum eine manchmal negative Konnotation. Er wird mit Vergleichsprozessen in Verbindung gebracht, “ich bin besser als du”, welche diese negative Konnotation verstärken. Stolz kann aber auch wohltuend sein. Von diesem Stolz rede ich hier. Laut Barbara Fredrickson (2001), Professorin für Psychologie an der University of North Carolina at Chapel Hill und leitende Wissenschaftlerin am Positive Emotions and Psychophysiology Lab (PEPLab), gehört Stolz zu den zehn positiven Emotionen. Eine Emotion also, auf die wir definitiv stolz sein dürfen.

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27. April 2024

Die fünf Stufen des Seins

Ich bin eindeutig ein Liebhaber der Lektüre von Max Frisch. In dieser Lektüre schreibt Frisch über Charaktere, welche sich selbst zu finden zu versuchen. Es spricht dabei immer wieder von Bildern. Bilder, die der Charakter sich selbst gibt oder Bilder, die der Charakter von der Umgebung bekommt, ob er will oder nicht. Alle Charaktere von Frisch haben etwas gemeinsam. Es ist die die Beschäftigung mit der Identität. Laut Frisch können diese Charaktere erst dann ein Leben in Würde führen, wenn sie sich selbst erkennen, mit den Sonnenseiten, sowie den Schattenseiten. Von daher ist es dem Menschen auferlegt, sein wahre Identität zu finden, um mit sich und seiner Umgebung in Frieden zu leben.

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27. April 2024

Selbstliebe mit Nickerchen

Selbstliebe, ein sehr spannendes Thema. Ein Thema, mit dem ich mich schon mein ganzes Leben beschäftige, immer wieder, um dann auch immer wieder mal eine Pause zu machen. Nach all den Jahren und all den Überlegungen bin ich zu folgendem gekommen. Selbstliebe soll für mich einfach zu erlernen sein. Einfach ist es dann, wenn ich es mir einfach merken kann. Ich kann es mir einfach merken, wenn ich mir ein Akronym erstelle. Dies ist somit getan. Jetzt geht es ans eingemachte… oder ran an den Speck, sozusagen an die Synapsen und die Myelinisierung.

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24. April 2024

Themen, Verbindungen und Narrationen

Assoziative Verbindungen prägen mein Leben. So löste einst die Aussage eines anderen Menschen “alles ist eine Momentaufnahme” bei mir eine Verlassenheitsangst aus. So löste einst die Aussage “wir leiden doch alle, jetzt hab dich nicht so” Wut aus, keine Anerkennung für mein Leid zu bekommen. So löste einst die Aussage “ich drehe mich nur um mich” Panik aus, nicht zu wissen, wie es weitergehen könnte, denn ich möchte ja zu mir kommen und dennoch mit anderen sein.

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