Wie frei sind wir wirklich? – Ein Brillenwechsel zwischen Selbstbestimmung und Verantwortung

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Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Menschen, der ziemlich überzeugt davon war, dass wir alles tun können, was wir wollen, und selbstverständlich auch alle Konsequenzen dafür tragen. Er sagte das mit einer sehr aufrechten Körperhaltung, einer bestimmenden Aussprache und einem leicht agitierten, gleichzeitig schelmischen Unterton. Ich musste schmunzeln und fragte mich: Alles? Ja, wirklich alles? Ich sehe das ein wenig anders. Nicht, weil ich Menschen ihre Freiheit oder Eigenverantwortung absprechen möchte, sondern weil ich glaube, dass dieser Satz ein ziemlich vereinfachtes Bild vom Menschen zeichnet. Er klingt nach Selbstbestimmung, Stärke und Konsequenz. Doch was bedeutet es eigentlich, frei zu wollen, frei zu handeln und für die Folgen unseres Handelns verantwortlich zu sein? Und unter welchen Bedingungen können wir das überhaupt? Ich möchte diesen Satz aus unterschiedlichen philosophischen und soziologischen Perspektiven betrachten. Denn manchmal braucht es nicht unbedingt eine neue Antwort, sondern zunächst eine andere Brille.

Wollen ist nicht gleich Wollen

Der amerikanische Philosoph Harry Frankfurt beschäftigt sich in seinem Aufsatz Freedom of the Will and the Concept of a Person (1971) mit einer interessanten Unterscheidung. Wir haben nicht nur Wünsche, sondern können auch Wünsche über unsere Wünsche entwickeln. Frankfurt unterscheidet zwischen Wünschen erster und zweiter Ordnung. Ein Wunsch erster Ordnung könnte beispielsweise sein: Ich möchte jetzt etwas trinken. Ein Wunsch zweiter Ordnung geht darüber hinaus: Ich möchte nicht jedem spontanen Bedürfnis folgen, sondern selbst entscheiden, welche Wünsche mein Handeln bestimmen sollen. Ein Mensch kann also etwas wollen und gleichzeitig nicht wollen, dass genau dieser Wunsch handlungsleitend wird. Denken wir etwa an einen Menschen mit einer Suchterkrankung, der den Wunsch verspürt, eine Substanz zu konsumieren, sich aber gleichzeitig wünscht, diesem Verlangen nicht nachzugeben. Für Frankfurt liegt ein wesentlicher Aspekt menschlicher Freiheit darin, sich zu den eigenen Wünschen verhalten zu können. Wir sind nicht einfach frei, nur weil wir gerade tun, was wir wollen. Entscheidend ist auch, ob wir uns mit dem Willen identifizieren, der unser Handeln tatsächlich bestimmt. Damit bekommt der Satz „Wir können alles tun, was wir wollen“ eine erste Einschränkung: Welches Wollen ist eigentlich gemeint? Der spontane Impuls, eine tief verankerte Überzeugung oder ein reflektierter Entschluss? Auch den zweiten Teil des Satzes würde Frankfurt differenzieren. In seinem Aufsatz Alternate Possibilities and Moral Responsibility (1969) stellt er die Annahme infrage, dass moralische Verantwortung immer voraussetzt, anders hätte handeln zu können. Seine Gedankenexperimente zeigen, dass jemand unter bestimmten Bedingungen auch dann verantwortlich sein kann, wenn ihm letztlich keine echte Handlungsalternative offen stand. Das ist etwas anderes als die Behauptung, wir könnten sämtliche Konsequenzen unseres Handelns kontrollieren. Frankfurt hilft uns vielmehr, zwischen dem eigenen Willen, den Bedingungen des Handelns und der Frage nach Verantwortung zu unterscheiden.

Die Grenzen des Möglichen

Bei Saul Kripke wäre ich mit einer direkten Übertragung auf die Frage nach menschlicher Freiheit vorsichtig. Seine Arbeiten beschäftigen sich vor allem mit Modalität, Notwendigkeit, Möglichkeit und Sprache. In Naming and Necessity (1980) untersucht er unter anderem, was es bedeutet, dass bestimmte Aussagen notwendig wahr sind und andere lediglich zufällig zutreffen. Für unsere Fragestellung lässt sich daraus eine grundsätzliche Unterscheidung gewinnen: Nicht alles, was wir uns vorstellen oder wünschen können, ist deshalb auch tatsächlich möglich. Wir können uns wünschen, ohne jede körperliche Grenze zu leben, die Zeit zurückzudrehen oder die Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Das Vorstellbare ist nicht automatisch das Machbare. Allerdings wäre es nicht korrekt, Kripke daraus eine ausgearbeitete Theorie über persönliche Handlungsfreiheit oder die Konsequenzen menschlicher Entscheidungen zuzuschreiben. Seine Philosophie liefert hier eher einen begrifflichen Hinweis: Wir sollten sorgfältig unterscheiden, was möglich, was notwendig und was lediglich gewünscht ist. Auch das Wort „alles“ verdient deshalb einen genaueren Blick. Es suggeriert eine grenzenlose Möglichkeit, die es in unserer Wirklichkeit schlicht nicht gibt.

Was meinen wir eigentlich mit Können?

Ludwig Wittgenstein würde uns vermutlich zunächst auffordern, genauer hinzuschauen, wie wir die Wörter in diesem Satz verwenden. In seinen Philosophischen Untersuchungen (1953) beschäftigt er sich mit der Bedeutung von Sprache und ihrer Einbettung in konkrete Lebenszusammenhänge. Wörter erhalten ihre Bedeutung nicht unabhängig von ihrem Gebrauch. Was wir mit „können“, „wollen“ oder „Verantwortung“ meinen, erschließt sich erst in den jeweiligen Situationen und Sprachspielen. Wenn jemand sagt, wir könnten alles tun, was wir wollen, wäre deshalb eine naheliegende Rückfrage: Was heißt hier eigentlich „können“? Kann ich alles tun, was ich mir vorstelle? Kann ich alles tun, was ich körperlich vermag? Oder alles, was mir rechtlich, sozial und wirtschaftlich möglich ist? Das sind sehr unterschiedliche Dinge. Auch „Verantwortung tragen“ ist kein eindeutiger Begriff. Eine Handlung kann rechtlich erlaubt, moralisch fragwürdig, sozial erwartet oder persönlich bedeutsam sein. Wittgensteins Perspektive hilft uns, die scheinbare Eindeutigkeit des Satzes aufzulösen. Er klingt klar, weil wir seine Begriffe im Alltag selbstverständlich verwenden. Doch sobald wir genauer nachfragen, wird deutlich, wie viele unterschiedliche Bedeutungen darin stecken. Vielleicht ist das Problem also nicht nur die Aussage selbst, sondern auch die Selbstverständlichkeit, mit der wir sie verwenden.

Wir werden nicht im luftleeren Raum zu dem, was wir wollen

Der kanadische Philosoph Charles Taylor richtet den Blick auf eine weitere Ebene: den Menschen als soziales und kulturelles Wesen. In seinem Essay Atomism (1979) kritisiert er die Vorstellung eines vollständig unabhängigen Individuums, das seine Ziele und Werte unabhängig von gesellschaftlichen Zusammenhängen entwickeln könnte. Wir entstehen nicht außerhalb der Welt, sondern in ihr. Unsere Sprache, unsere Beziehungen, unsere kulturelle Herkunft und die Wertvorstellungen unserer Gemeinschaft prägen, wie wir uns selbst verstehen und was wir überhaupt für erstrebenswert halten. Taylor spricht in Sources of the Self (1989) außerdem von sogenannten starken Wertungen (strong evaluations). Damit meint er, dass Menschen nicht einfach nur Wünsche haben, sondern diese auch bewerten. Wir unterscheiden zwischen dem, was wir gerade möchten, und dem, was wir für wichtig, richtig oder wertvoll halten. Doch auch diese Maßstäbe entstehen nicht unabhängig von unserer Lebenswelt. Was bedeutet das für unseren Ausgangssatz? Wenn jemand behauptet, wir könnten alles tun, was wir wollen, übersieht er möglicherweise, dass schon unser Wollen gesellschaftlich geprägt ist. Wir lernen in Beziehungen, was Anerkennung bedeutet, welche Lebensentwürfe als erfolgreich gelten und welche Verhaltensweisen erwünscht sind. Selbst unser Verständnis von Freiheit entsteht in einem sozialen und kulturellen Rahmen. Freiheit ist deshalb nicht einfach eine persönliche Eigenschaft, die man besitzt oder nicht besitzt. Sie braucht Voraussetzungen: Bildung, soziale Teilhabe, materielle Sicherheit, rechtliche Möglichkeiten und Menschen, mit denen wir uns austauschen können. Wir können unsere Freiheit nur in einer Welt entfalten, die uns bestimmte Möglichkeiten eröffnet und andere verschließt.

Wenn Eigenverantwortung zur gesellschaftlichen Forderung wird

Die israelische Soziologin Eva Illouz ergänzt diese Perspektive um eine gesellschaftskritische Dimension. In Cold Intimacies: The Making of Emotional Capitalism (2007) untersucht sie, wie eng wirtschaftliche Strukturen und unser emotionales Leben miteinander verwoben sind. In Saving the Modern Soul: Therapy, Emotions, and the Culture of Self-Help (2008) beschäftigt sie sich mit dem Einfluss psychologischer Denkweisen auf unser Selbstverständnis. Besonders interessant finde ich ihre Kritik daran, wie gesellschaftliche Probleme zunehmend in individuelle Aufgaben übersetzt werden. Wir sollen uns optimieren, unsere Beziehungen gestalten, unsere Gefühle regulieren, unsere Potenziale entfalten und für unser Glück selbst verantwortlich sein. Das klingt zunächst nach Freiheit. Doch es kann auch zu einer enormen Belastung werden. Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch alles erreichen kann, was er möchte, und allein für die Konsequenzen verantwortlich ist, geraten die tatsächlichen Lebensbedingungen aus dem Blick. Soziale Herkunft, finanzielle Möglichkeiten, Geschlecht, Bildungszugänge, Diskriminierung oder prekäre Lebensverhältnisse verschwinden hinter der Vorstellung individueller Selbstverantwortung. Scheitert jemand, scheint er sich lediglich nicht ausreichend angestrengt oder falsch entschieden zu haben. Damit wird aus einer gesellschaftlichen Begrenzung schnell ein persönliches Versagen. Illouz zeigt uns, dass auch unsere Wünsche und Vorstellungen von einem gelungenen Leben nicht einfach aus uns selbst heraus entstehen. Sie werden durch Konsumkultur, Medien, gesellschaftliche Erwartungen und ökonomische Interessen beeinflusst. Wir sollen unser Leben selbst gestalten, aber gleichzeitig folgen wir häufig Vorstellungen davon, wie ein erfolgreiches, glückliches und begehrenswertes Leben auszusehen hat. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was will ich? Sondern auch: Woher kommt eigentlich das, was ich will? Und wem dient es?

Selbstbestimmung braucht Selbsterkenntnis

Eine besonders schöne Verbindung zu meinem Verständnis von Brillenwechsel finde ich bei Peter Bieri. In Das Handwerk der Freiheit (2001) und Wie wollen wir leben? (2011) beschäftigt er sich mit der Frage, was es bedeutet, über das eigene Leben selbst zu bestimmen. Für Bieri ist Selbstbestimmung nicht einfach die Möglichkeit, spontan Entscheidungen zu treffen. Wir müssen uns zunächst selbst verstehen lernen. Unsere Wünsche, Gefühle und Überzeugungen haben eine Geschichte. Sie sind durch Erfahrungen entstanden, durch Beziehungen geprägt und manchmal so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch hinterfragen. Um selbstbestimmter zu werden, brauchen wir deshalb eine gewisse Distanz zu uns selbst. Wir müssen uns selbst zum Thema machen können: Warum denke ich so? Warum reagiere ich auf bestimmte Situationen immer wieder ähnlich? Welche Überzeugungen bestimmen mein Handeln? Und welche davon möchte ich eigentlich behalten? Genau hier berührt sich Bieris Philosophie mit meinem Verständnis von Brillenwechsel. In meinem Artikel Brillenwechsel beschreibe ich, wie unsere emotionalen Grundtendenzen unsere Wahrnehmung einfärben. Gefühle wirken dabei wie eine Hintergrundbeleuchtung: Sie geben dem, was wir sehen, denken und erleben, eine bestimmte Qualität. Unsere Wahrnehmung ist nicht neutral. Sie ist geschichtlich gewachsen und emotional geprägt. Wenn wir diese Zusammenhänge erkennen, können wir beginnen, unsere gewohnten Reaktionsmuster zu hinterfragen. Bieri beschreibt Selbstbestimmung als einen Prozess, der Wissen, Geduld und Mut erfordert. Das gefällt mir besonders gut, denn es nimmt der Vorstellung von Freiheit den heroischen Charakter. Wir müssen nicht einfach nur entschlossen genug sein. Wir müssen lernen, uns selbst besser kennenzulernen.

Gestalten heißt nicht, alles verfügbar zu machen

An dieser Stelle möchte ich noch einen Gedanken ergänzen, der für meine Gestalterhaltung besonders wichtig ist: Wir können unser Leben nicht vollständig kontrollieren. Der Soziologe Hartmut Rosa beschreibt in Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung (2016), wie Menschen in Beziehung zur Welt stehen. Dabei unterscheidet er zwischen einer Welt, die wir verfügbar machen und kontrollieren wollen, und einer Welt, die uns antwortet, berührt und verändert. Resonanz entsteht nicht dadurch, dass wir alles im Griff haben. Sie setzt vielmehr voraus, dass wir uns auf etwas einlassen, dessen Reaktion wir nicht vollständig bestimmen können. Das gilt für Begegnungen ebenso wie für die Natur, die Arbeit oder die eigene Entwicklung. Wir können eine Beziehung nicht allein gestalten. Wir können uns öffnen, auf andere zugehen und unseren Beitrag leisten. Aber wir können nicht erzwingen, dass der andere uns versteht, liebt oder so reagiert, wie wir es uns wünschen. Genau hier liegt für mich ein entscheidender Unterschied zwischen Selbstbestimmung und Kontrollanspruch. Wenn wir glauben, alles selbst in der Hand haben zu müssen, wird das Leben schnell zu einem Projekt, das ständig optimiert werden soll. Doch dabei verlieren wir möglicherweise das, was Leben überhaupt lebendig macht: die Begegnung mit etwas, das nicht vollständig unserer Verfügung unterliegt.

Zwischen Einfluss und Unverfügbarkeit

Was nehme ich aus diesen unterschiedlichen Perspektiven mit? Der ursprüngliche Satz enthält zwei Aussagen, die ich auseinanderhalten möchte: Wir können alles tun, was wir wollen. Und wir tragen alle Konsequenzen dafür. Beide Aussagen sind mir zu absolut. Unser Wollen ist nicht unabhängig von unserer Geschichte, unserem Körper, unseren Beziehungen und unserer Gesellschaft. Unsere Handlungsmöglichkeiten sind begrenzt durch körperliche, soziale, ökonomische und rechtliche Bedingungen. Und auch die Konsequenzen unseres Handelns können wir nicht vollständig vorhersehen oder kontrollieren. Trotzdem möchte ich nicht in die Gegenposition verfallen und behaupten, wir seien lediglich Produkte unserer Umstände. Das wäre mir zu kurz gegriffen. Wir haben Einfluss. Wir können innehalten, unsere Wahrnehmung überprüfen, neue Perspektiven entwickeln und andere Entscheidungen treffen. Wir können Verantwortung übernehmen, ohne uns für alles verantwortlich zu machen. Genau darin liegt für mich die Verbindung zur Gestalterhaltung. In meinem Artikel Was bedeutet für mich Brillenwechsel? beschreibe ich den Perspektivwechsel als eine bewusste Veränderung unserer Sichtweise auf uns selbst, andere Menschen und die Welt. Es geht darum, automatisierte Reaktionen zu unterbrechen, andere Perspektiven einzunehmen und dadurch neue Handlungsspielräume zu entdecken. In der Gestalterhaltung habe ich diesen Gedanken mit meiner 6C-Brille weiterentwickelt: Chancen erkennen, die Comfort Zone verlassen, Verantwortung übernehmen (Causality), kreativ handeln (Creativity), sich selbst gegenüber verbindlich bleiben (Commitment) und konstruktiv in Beziehung treten (Constructivity). Dabei ist mir eine Unterscheidung besonders wichtig: Causality bedeutet nicht, dass ich für alles verantwortlich bin, was mir geschieht. Es bedeutet, meine eigenen Ursachen zu setzen und meinen tatsächlichen Einflussbereich zu nutzen. Ich kann nicht bestimmen, was mir begegnet. Aber ich kann mich fragen, wie ich darauf antworten möchte. Ich kann nicht verhindern, dass andere Menschen eigene Entscheidungen treffen. Aber ich kann entscheiden, wie ich mich in Beziehung zu ihnen verhalte. Ich kann meine Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Aber ich kann versuchen, sie besser zu verstehen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Und ich muss nicht jede Konsequenz allein tragen. Manches lässt sich nur gemeinsam bewältigen, manches braucht Unterstützung und manches bleibt schlicht unverfügbar. Für mich bedeutet Gestalterhaltung deshalb weder grenzenlose Freiheit noch grenzenlose Selbstverantwortung. Sie bedeutet, die eigenen Möglichkeiten ernst zu nehmen, die eigenen Grenzen anzuerkennen und offen für das zu bleiben, was uns begegnet. Vielleicht ist das sogar eine reifere Form von Freiheit: nicht alles tun zu können, was wir wollen, sondern bewusster zu entscheiden, was wir wollen, warum wir es wollen und wie wir damit in Beziehung zur Welt treten. Gestaltung bedeutet nicht, alles in der Hand zu haben, sondern bereit zu sein, sich berühren zu lassen und zu antworten. Und vielleicht beginnt genau dort ein echter Brillenwechsel: nicht mit der Überzeugung, alles zu können, sondern mit der Bereitschaft, die eigene Sichtweise immer wieder zu hinterfragen.

Literatur:

  • Bieri, P. (2001). Das Handwerk der Freiheit: Über die Entdeckung des eigenen Willens. Hanser.
  • Bieri, P. (2011). Wie wollen wir leben? Residenz Verlag.
  • Frankfurt, H. G. (1969). Alternate possibilities and moral responsibility. The Journal of Philosophy, 66(23), 829–839. https://doi.org/10.2307/2024717
  • Frankfurt, H. G. (1971). Freedom of the will and the concept of a person. The Journal of Philosophy, 68(1), 5–20. https://doi.org/10.2307/2024717
  • Illouz, E. (2007). Cold Intimacies: The Making of Emotional Capitalism. Polity Press.
  • Illouz, E. (2008). Saving the Modern Soul: Therapy, Emotions, and the Culture of Self-Help. University of California Press.
  • Kripke, S. A. (1980). Naming and Necessity. Harvard University Press.
  • Rosa, H. (2016). Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung. Suhrkamp.
  • Taylor, C. (1979). Atomism. In A. Kontos (Ed.), Powers, Possessions and Freedom (pp. 39–62). University of Toronto Press.
  • Taylor, C. (1989). Sources of the Self: The Making of the Modern Identity. Harvard University Press.
  • Wittgenstein, L. (1953). Philosophische Untersuchungen. Blackwell.

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