Lesezeit: 9 Minuten


veröffentlicht am: 14. April 2018

Vergessen, wiederholen und explorieren

Vor kurzen beschäftigte mich die Frage der Wiederholung. Zum einen werde ich ab und zu gefragt, wie oft man denn Feldenkrais Bewegungen wiederholen müsste, um langfristige Veränderungen/Verbesserungen der Bewegungsorganisation herbeizuführen. Zum anderen beschäftige ich mich derzeit mit neuem Lernstoff im Studium und denke daher über gute, bzw. der Aufgabe adäquate Lernstrategien nach. In diesem Zug möchte ich auf den Psychologen Hermann Ebbinghaus und seinen experimentellen Forschungen zur Assoziation ein. Die Frage, ob sich die Erkenntnisse von Ebbinghaus auf Feldenkrais übertragen lassen, war der Motivator, sich mit der Verbindung dieser Themen zu befassen.

Wer war Hermann Ebbinghaus

Prof. Dr. Hermann Ebbinghaus (* 24. Januar 1850 in Barmen, + 26. Februar 1909 in Halle, Deutschland), gilt als Begründer der experimentellen Gedächtnis- und Lernpsychologie und als Pionier der psychologischen kognitiven Forschung. Sein primäres Interesse investierte er in die Erforschung der Lern- und Vergessensfähigkeiten. Nachdem Herr Ebbinghaus in mehreren Bereichen Geschichte, Philologie und Philosophie studierte erhielt er 1873 in Bonn seinen Doktortitel. Seine Dissertation war über “Eduard von Hartmanns Philosophie des Unbewussten” mit sagenhaften 23 Jahren. In London stieß er durch Zufall auf Gustav Fechners Buch “Elemente der Psychophysik”. Dies bewog ihn dazu, seine berühmten „Gedächtnis-Experimente“ durchzuführen. Durch seine Studien erfand er drei psychologische Messmethoden, welche heute noch Gültigkeit besitzen. Die drei Methoden sind die Wiederkennungsmethode, die Reproduktionsmethode und die Ersparnismethode. Zusätzlich integrierte er sinnfreie Silben, um beim Lernen Fehler zu minimieren, welche sich aus Erfahrung und Inhalten ergeben. Kurz nach seinem Doktortitel wurde er Assistenzprofessor bei der Friedrich-Wilhelm Universität in Berlin und schließlich Professor bei der Universität Breslau. Seine Habilitation 1880 schrieb er über das Gedächtnis. Nachdem er seine Forschungen zur Erinnerungsleistung fertigstellte, richtete er seinen Fokus auf die Erforschung der visuelle Farbwahrnehmung. Er vertrat die Meinung, die Psychologie und die Philosophie müssten sich voneinander abgrenzen, da erstere aufgrund ihrer methodischen Studien der Naturwissenschaften zuzuordnen ist. Überdies sollte sich das Arbeitsgebiet der Psychologie über die reinen Sinneserfahrung hinaus erweitern, hin zu dem Verständnis von höheren geistigen Verarbeitungsmechanismen. 1890 gründete er mit Arthur König zusammen die psychologische Zeitschrift für Physiologie und Psychologie der Sinnesorgane. Überdies ist Herr Ebbinghaus auch für den berühmten Disput mit Wilhelm Dilthey bekannt, in dem er die experimentelle Psychologie gegenüber der verstehenden Psychologie verteidigt. Mark Galliker schrieb zur Ebbinghaus-Dilthey-Kontroverse einen Artikel. Hier der Artikel:

Mark Galliker. Das geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm der Psychologie. Diltheys »Ideen über eine beschreibende und zergliedernde Psychologie« sowie die Antwort von Ebbinghaus

Die Gedächtnisexperimente von Ebbinghaus

Ebbinghaus war bei seinen Experimenten zur Assoziation seine eigene Versuchsperson. Dies wäre heute nicht mehr denkbar, aufgrund von Voreingenommenheit und der Wahrscheinlichkeit einer größeren Abweichung von der Mitte, welche somit nicht repräsentativ wäre. Über die Jahrhunderte hinweg studierten schon Philosophen wie Aristoteles Assoziationen und entdeckten damals drei Prinzipien, nämlich Kontiguität, Ähnlichkeit und Kontrast. Thomas Brown erweiterte die Liste der anfänglichen Drei mit weiteren Prinzipien, Häufigkeit, Dauer, Neuartigkeit und Lebendigkeit. James Mill entwickelte eine Theorie, welche die Bildung von komplexen Ideen durch die wiederholte Präsentation von mehreren einfachen Ideen erklärte.

In der Psychologie ist die Assoziation grundlegend eine gedankliche Verknüpfung. Einfache kognitive Elemente (Emotionen, Gefühle, Sinneseindrücke, Wahrnehmungen, Ideen) werden miteinander verbunden. Dies geschieht nach gewissen Prinzipien. Ein Beispiel, welches sehr oft gebracht wird, ist das der Rose. Der Anblick der Rose und der Duft der Rose lösen im Gedächtnis eine Verbindung aus, aufgrund der gemeinsamen Wahrnehmung. Beim Lernen treten der Duft und der Anblick der Rose zusammen auf, räumlich wie auch zeitlich, was dem Prinzip Kontiguität entspricht. Sobald du an das Wort “Fenster” denkst, welche anderen Wörter fallen dir dazu ein? Sind es eventuell Wörter wie “Haus, Rahmen, Glas, durchsichtig, etc.” und weniger Wörter wie “Kiwi, Zeitung oder Heizung”? Wobei bei Heizung könnte man jetzt argumentieren, dass diese sich unterhalb des Fensters befindet. Diese Assoziation wäre dann aber auch kulturell geprägt, denn in einem Bungalow in Thailand befindet sich höchstwahrscheinlich unter dem Fenster keine Heizung. Ebbinghaus wollte damals nicht untersuchen, wie Assoziationen wie (Fenster – Haus) gelernt werden, sondern wie sinnlose Silben (bestehend aus Konsonant-Vokal-Konsonant = JIQ, ZOH, KEX) gelernt und erinnert werden.

Hermann Ebbinghaus erfand über 1000 unsinnige Silben mit jeweils drei Buchstaben (z.B. GIW, FEP, QAZ, LOJ etc.). Diese Vorgehensweise wählte er, um Stimuli zu vermeiden, zu denen bereits Assoziationen bestehen. Ein Beispiel wäre Rose-rot, Kaffee-heiß, Wasser-naß etc. Dazu fertigte er eine Liste mit z.B. 12 Silben an und wiederholte diese Liste bis er sie auswendig konnte. Nach circa einem Tag lernte er dieselbe Liste noch einmal. Bei beiden Lernvorgängen notierte er sich, wie viele Wiederholungen er benötigte, um die Liste komplett auswendig zu können. So konnte es sein, dass er am ersten Tag 20 Wiederholungen brauchte, am zweiten Tag 18 und am dritten Tag 12. Er wollte dabei zum einen die Differenz der Wiederholungen herausarbeiten und das damit einhergende Zeitersparnis beim zweiten bzw. dritten Wiederholen im Vergleich zum ersten Wiederholen herausfinden. Dabei kam er zu folgenden Ergebnissen:

Ergebnisse von Ebbinghaus

  • Je länger die Liste wird, desto mehr Wiederholungen sind nötig. Brauchte er für 12 Silben 17 Wiederholungen, waren es bei 24 Silben schon 44 Wiederholungen und bei 36 Silben 55 Wiederholungen. Daraus leitete er die folgende Regel ab: Wenn die Länge der Liste zunimmt, nimmt auch die für das Erlernen jedes Stichwortes erforderliche Zeit zu.
  • Konnte er eine Liste korrekt erinnern und lernte trotzdem weiter, so verbesserte dies die an sich schon gute Leistung. Diese Erkenntnis geht auf die Auswirkungen der Wiederholung zurück, dem dritten (Prinzip Häufigkeit) der neun Assoziationsprinzipien von Thomas Brown. Eine Assoziation ist umso stärker, je weniger Zeit zwischen dem ersten Einüben und dem darauffolgenden Wiederholen lag. Wiederhole ich nun das Gelernte mehrmalig und zu unterschiedlichen Zeiten, nimmt die Zeitersparnis beim Lernen zu. Führe ich dies weiter, obwohl ich die Silben schon gelernt habe, kommt es zu einem Überlernen. Hermann Ebbinghaus testete das dritte Prinzip mit verschiedenen Zeiträumen. Dazu ein anschauliches Bild, welches verdeutlicht, dass die Kurve unmittelbar nach der Lernphase am stärksten abnimmt, über die Zeit jedoch pendelt sich die Vergessensrate auf ca. 25% ein:
  • Ein weiteres Ergebnis betrifft das Prinzip der Kontiguität, welches besagt, dass der Gedanke an einen Gegenstand umso zuverlässiger zum Gedanken an einen anderen Gegenstand führt, je näher die beiden sich sind. Um das Prinzip der Kontiguität zu testen, nahm er die bereits gelernte Liste mit Silben und veränderte die Reihenfolge, indem er jeweils eine Silbe bzw. zwei Silben ausließ und sie hintenan stellte. Die Zeitersparnis nahm mit zunehmder Veränderung ab, was das Prinzip der Kontiguität bestätigt, welches besagt, dass die Stärke einer Assoziation zwischen zwei Items von ihrer Nähe in der Originalliste abhängt.
  • Er lernte die zuvor gelernte Liste nun in rückwärtsgerichteter Reihenfolge. Er konnte damit das Kontiguitätsprinzip nicht bestätigen, denn die Veränderung der Reihenfolge führte zu einem Abfall der Zeitersparnis. Die Reihenfolge von Assoziationen ist also wichtig. Eine Liste in umgekehrter Reihenfolge zu lernen spricht für das Prinzip Umkehrbarkeit oder Reversibilität in der Feldenkrais Methode. Für Moshé Feldenkrais war die Umkehrbarkeit der willentlichen Bewegungen eines der wichtigsten Kriterien für eine gut gelingende Bewegung. Wenn wir fähig sind, eine Bewegung jederzeit anzuhalten und uns in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen oder auch in jede beliebige Richtung mit einem Minimum bzw. keiner Verzögerung, sprechen wir von Reversibilität. Dies entspricht dem höchsten Level von körperlicher Organisation. Bei Interesse an den vier Feldenkrais Prinzipien einer guten Handlung, bitte hier klicken:

Der Kolibri liebt Reversibilität

Implikation und Kritik an Ebbinghaus

Die Vergessenskurve (siehe Bild oben) sollte ja eigentlich dazu beitragen die Effizienz von Lernprozessen durch geeignete Strategien zur Wiederholung zu steigern. Ein wichtiger Kritikpunkt bei seinen Experimenten ist der Fakt, das Ebbinghaus die einzigste Versuchsperson war. Dies macht es schwierig die Ergebnisse der Studie zu generalisieren. Aufgrund der Entscheidung Versuchspersonen abzulehnen, konnte Ebbinghaus seine Ergebnisse nicht external validieren, also an der Realität mit anderen Versuchspersonen testen. Der internen Validierung lässt sich der Einwand der Voreingenommenheit entgegenbringen, da er ja die einzigste Versuchsperson war und somit in Frage gestellt werden kann, ob wirklich das gemessen wurde, was gemessen werden sollte.

In Bezug auf die Abfolge Lernen-Vergessen-Wiederlernen-Erinnern gefällt mir die Ansicht von Heinz von Foerster. Heinz von Foerster sagt, dass das Lernen von unsinnigen Silben einen beschränkten Aussagewert für sinnvoll gelernte Zusammenhänge hat. Dies impliziert, dass die Vergessenskurve lediglich Anwendung auf das Auswendiglernen von sinnlosen Silben hat. Heinz von Foerster versuchte das Experiment von Ebbinghaus nachzustellen. Er fand dabei heraus, dass seine zwei Parameter (Vergessen; Lernen) die gleiche Verfallsrate aufweisen wie radioaktiver Zerfall.

Sind diese Erkenntnisse nun auch auf Feldenkrais übertragbar?

Die Feldenkrais Methode arbeitet mit der Propriozeption, d.h. Rezeptoren (Nervenzellen) stellen den Kontakt eines Menschen mit der Umwelt dar. Ein eintreffender Reiz wird in einen Sinneseindruck reduziert. Lernen spielt hier die entscheidende Rolle. Neue Verbindungen von Neuronen gelten hierbei als Ausdruck von Plastizität und auch von Stabilität. Eine Belohnung des Lernprozesses führt dazu, dass Verbindungen nicht verloren gehen. Dies ist Stabilität. Die Plastizität des Gehirns lässt sich an der Gemeinsamkeit von Taxifahrer und Genies beschreiben. Beide haben ein sehr flexibles und dynamisches Gehirn. Ihr Hippocampus ist größer als der von anderen Menschen. Dieser ist zuständig um Inhalte des Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis zu bringen. Eventuell ist dies ein Hinweis für höhere Speicherquoten.

  1. Plastizität und Stabilität sind notwendig für neue Verbindungen.

Ausserdem löscht das Gehirn nicht, sondern modifiziert und überschreibt Informationen. Hierbei ist das Umfeld von ausschlaggebender Wichtigkeit. Ein reizarmes Umfeld führt zu anderen Ergebnissen als ein reizreiches Umfeld. Diesbezüglich wurden Rattenexperimente durchgeführt, welche zu folgenden Ergebnissen kamen. Nicht das Defizit von sozialen Kontakten, sondern die Herausforderungen des Umfelds (die reizarme bzw. reiche Umwelt) lassen das Hirn wachsen. Im Bezug auf Erziehung hat kann dies folgende Implikationen haben: Für die Entwicklung des Gehirns des Neugeborenen sind überfürsorgliche Eltern sind genau so schlecht wie vernachlässigende Eltern. In dieser Lebensphase hat dies Auswirkungen auf die Ausbildung des präfrontalen Kortex, welcher für Selbstkontrolle, Emotionsbewertung und Integration von Gedächtnisinhalten zuständig ist.

  1. Adäquate Reize sind wichtig bei der Modifikation von Gedächtnisinhalten

Du hast bestimmt schon einmal von Spiegelneuronen gehört, welche bei dir dafür verantwortlich sind dich in die Gefühlswelt einer anderen Person hineinzuversetzen. Diese Nachahmung, welche schon bereits durch bloße Beobachtung Effekte zeigt, hat einen Haken. Woher willst du wissen, ob das, was du gerade nachahmst für dich speziell und generell hilfreich ist? Du weißt es lediglich im Nachhinein. Dieses Lernen am Modell, also das Nachahmen anderer Teilnehmer während einer Gruppenlektion ist für die Feldenkrais Methode ungeeignet. Es mag sein, dass du gewisse Impulse/Ideen erhältst, wie jemand anderes diese Bewegung ausführt. Dies befreit dich jedoch nicht von der Arbeit, selbst auf die Suche zu gehen und die Bewegungsmuster ins Detail zu studieren, in dem du sie eben ausführst.

  1. Nachahmung ist lediglich ein Anhaltspunkt zum Finden einer eigenen Lösung.

Weitere Beispiele: Es wurde ein Jongliertraining mit 44 Männern und Frauen zwischen 50 und 67 über 3 Monate durchgeführt. Eine Kernspintomographie wurde vorher und nachher durchgeführt. Die Jongliergruppe verzeichnete eine Vergrößerung der Substanz im visuellen Assoziationskortex. Dieser ist zuständig für Wahrnehmung von Bewegungen im Raum. Die Kontrollgruppe zeigte keine Veränderungen. Überdies vergrößerte sich bei der Jongliergruppe der Hippocampus und der Nucleus Accumbens, welcher für Belohnung zuständig ist. Aber, Größe ist nicht alles. Die Vergrößerung trat nur am Anfang des Lernprozesses auf. Sobald das Neue gelernt ist, treten diese Areale wieder in den Hintergrund, um anderen Arealen den Vortritt zu lassen. Ein Freund von mir lernte Gitarre spielen. Anfangs nahm die Fingermotorik zu und die jeweilige Repräsentation im Kortex verbesserte sich. Die Motorik ist nun automatisiert. Die Kortexareale brauchen nicht mehr wachsen und sind nun größer als am Anfang, jedoch kleiner als in der Lernphase. Jetzt arbeiter er an Teilen für emotionale Musikalität und Rhythmusgefühl.

  1. Lebensalter und Größe des Bereichs im Gehirn sind weniger ausschlaggebend als immer gedacht.

Die Art und Weise wie die Umwelt beschaffen ist wirkt auf unser Hirn ein. Da Plastizität zunächst richtungslos ist, prägt sich diese erst im Lernprozess heraus. Assoziative Verbindungen spielen dabei eine große Rolle. Das Gehirn richtet sich nach Dingen aus, welche belohnt werden und vermeidet solche, welche Misgunst einbringen. Bin ich extravertiert, zeige ich es oft, weil es einen guten Effekt für mich hat. Das Gehirn ist ein Effekthascher, immer auf der Suche nach dem besten Effekt in einer gegebenen Situation. Werde ich jetzt nicht konfrontiert mit großen Herausforderungen sucht das Gehirn weiter nach guten Effekten. Konkrete Erfahrungen und Erfolgserlebnisse sind es, welche das Gehirn formen und nicht Normen und Gesetze.

  1. Das Gehirn mag Belohnungen

Fazit

Wie oft muss jemand denn Feldenkrais Bewegungen wiederholen, um langfristige Veränderungen bzw. Verbesserungen der Bewegungsorganisation herbeizuführen? Lesen wir uns die 5 Punkte noch einmal durch.

  1. Plastizität und Stabilität sind notwendig für neue Verbindungen.
  2. Adäquate Reize sind wichtig bei der Modifikation von Gedächtnisinhalten
  3. Nachahmung ist lediglich ein Anhaltspunkt zum Finden einer eigenen Lösung.
  4. Lebensalter und Größe des Bereichs im Gehirn sind weniger ausschlaggebend als immer gedacht.
  5. Das Gehirn mag Belohnungen.

Es sind nicht die Wiederholungen an sich, wie beim Lernen von sinnlosen Silben. Es ist nicht gesagt, dass 20 Wiederholungen einer Bewegungen zu besseren Ergebnissen führen als lediglich 3 Wiederholungen. Wenn diese 20 Wiederholungen lediglich repetitiv ausgeführt werden, wie z.B. ein Bizepscurl, dann ist die investierte Zeit und das Geld für die Katze. Jemand könnte sogar 1 Jahr lang, jeden Tag, unzählige Feldenkrais Lektionen absolvieren mit unzähligen Wiederholungen, doch die Lernergebnisse werden auf sich warten lassen, sofern diese Person nicht voll und ganz bei der Sache ist. In anderen Worten, eine Person ist dann bei der Sache, wenn ich sie am Ende frage und sie nicht mehr weiß wie viele Wiederholungen sie gemacht hat. Was sie jedoch weiß ist, dass jede Wiederholung unterschiedlich war, in der Ausführungsgeschwindigkeit, der Richtung, der Initierung in einer Kettenreaktion, des Kraftaufwandes usw. Ich hoffe ich konnte die Frage mit den Wiederholungen einigermaßen beantworten.

Verwendete und weiterführende Literatur

  • Birbaumer, Niels (2014). Dein Gehirn weiss mehr, als du denkst. Berlin: Ullstein
  • Feldenkrais, Moshé (2005). Body and Mature Behavior. Berkeley: Frog Books
  • Feldenkrais, Moshé (1985). The Potent Self. San Francisco: Harper & Row
  • Foerster, Heinz von (2003). Understanding understanding. New York: Springer
  • Lessing, Hans-Ulrich (2015). Die Autonomie der Geisteswissenschaften. Studien zur Philosophie Wilhelm Diltheys. Erster Band. Kapitel 8. Nordhausen: Verlag Traugott Bautz GmbH
  • Mazur, James E. (2006). Lernen und Verhalten. München: Pearson
Artikel als PDF

Keine Kommentare

Einen Kommentar abgeben

Alle Beiträge

Kategorien

Newsletter

Ihnen gefallen die Artikel. Im Newsletter halte ich Sie imer auf dem Laufenden.

Ihre E-Mail wird persönlich behandelt und nicht weitergegeben.